Begleitung und Co.: Die Zahl der Eingliederungshilfen für junge Menschen mit psychischen Behinderungen hat sich innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt.
09/09/2026 às 06:00172 Aufrufe

Destatis Alemanha
Die geplante Reform der Kinder- und Jugendhilfe betrifft auch die Schulbegleitung von Kindern mit sogenannter seelischer Behinderung. Die Zahl der Eingliederungshilfen für betroffene Kinder, Jugendliche und junge Volljährige, einschließlich individueller Schulbegleitungen, ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Im Jahr 2024 gewährten die Träger der Kinder- und Jugendhilfe laut Statistischem Bundesamt (Destatis) gut 174.000 solcher Eingliederungshilfen. Das ist mehr als doppelt so viel (+115%) wie im Jahr 2014 mit knapp 80.800 Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen. Diese Hilfen sollen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die von einer seelischen Behinderung betroffen oder gefährdet sind, die Teilhabe am sozialen Leben erleichtern. Dazu gehören beispielsweise Beratungs- und Therapieangebote, aber auch Kita- und Schulbegleitungen sowie Integrationsassistenten. Diese haben im Schulalltag an Bedeutung gewonnen und könnten ein Grund für den Anstieg der gewährten Hilfen sein. Die Hilfen richten sich an junge Menschen, deren seelische Gesundheit von dem für ihr Alter typischen Zustand abweicht und deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben daher beeinträchtigt oder gefährdet ist.
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