Die Strafverfolgungsbehörde, über die Direktion von Lissabon und Vale do Tejo, nahm am 7. September in Lissabon einen 32-jährigen ausländischen Bürger fest, der stark verdächtig ist, sexuelle Übergriffe auf Kinder begangen zu haben, wobei ein neunjähriger Junge das Opfer war, ein besonders verletzlicher Mensch.
Die Verbrechen wurden über ein Jahr lang begangen, in einem Nachbarschaftskontext, und der Verdächtige war ein enger Freund der Familie und als vertrauenswürdige Person angesehen, was ihm leichten Zugang zum Kind ermöglichte.
Der Junge berichtete schließlich seinem Vater von den Vorfällen, woraufhin er für eine klinische Behandlung in den Fachgebieten Psychologie und Pädiatrie überwiesen wurde, und die Psychologin meldete den Fall direkt bei der Strafverfolgungsbehörde.
Die Ermittlungen ergaben starke Hinweise darauf, dass der Angeklagte mindestens fünf schwere Fälle von sexuellen Übergriffen auf Kinder begangen hat.
Beim ersten gerichtlichen Verhör vor dem Gericht von Loures wurde dem Angeklagten die Maßnahme der vorläufigen Haft auferlegt.
Das Kind und die Familie wurden für eine Unterstützung und Betreuung als Opfer weitergeleitet.
Der Bürger befindet sich in einem illegalen Aufenthaltsstatus im Land, wo er seit zwei Jahren lebt.