Mann, der von der MPRS angeklagt wird, wegen Brandstiftung in Mata nach vorübergehendem Haftentzug verurteilt

12/09/2026 às 01:0380 Aufrufe
Ministerio Publico do Rio Grande do Sul
11.09.2026 19:07 Camila

Ein Mann, der im Juli dieses Jahres durch eine vorübergehende Freilassung aus dem Gefängnis zurück in seine Heimatstadt Mata kam, kaufte dort Benzin und entzündete kurz darauf sein eigenes Haus, um die Wohnungen von Familienmitgliedern zu beschädigen, mit denen er Streit hatte. Dabei gefährdete er Nachbarn und verursachte Sachschäden. Der Mann wurde am 9. September vom Staatsanwalt von Rio Grande do Sul (MPRS) wegen dieser Tat schuldig befunden und zu einer Freiheitsstrafe von 6 Jahren und 8 Monaten in einem geschlossenen Regime sowie einer Geldstrafe verurteilt.

Die Anzeige wurde am 23. Juli von der Staatsanwältin Tayse Bielecki Yamanaka vorgelegt. Laut ihr verließ der Verurteilte das Gefängnis unter vorübergehender Haft und fuhr zu einer Tankstelle, wo er Benzin erwarb. Anschließend kehrte er zur in Mata gelegenen Wohnung zurück und verursachte einen Brand. Die Flammen zerstörten das Gebäude und griffen benachbarte Häuser an, die Angehörigen gehörten, und verursachten materielle Schäden. Laut den Ermittlungen befindet sich der Ort in einem dicht besiedelten Stadtgebiet, was das Risiko für die Öffentlichkeit erhöhte.

Im Folge, hat das Gericht die Tat von Brandstiftung in einem bewohnten oder bewohnbaren Haus sowie die Verschärfungsgründe der Wiederholungskriminalität anerkannt. Der Richter verhängte eine Freiheitsstrafe von 6 Jahren und 8 Monaten, unter Auflagen, sowie eine Geldstrafe.


Quelle
Ministerio Publico do Rio Grande do Sul
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