KORREKTUR: Baupreise für Wohngebäude im Mai 2026: +5,0 % gegenüber Mai 2025

10/07/2026 às 06:000 visualizações
Destatis Alemanha
Presse KORREKTUR: Baupreise für Wohngebäude im Mai 2026: +5,0 % gegenüber Mai 2025

KORREKTUR: Die am 10.07.2026 verbreitete Pressemitteilung muss aufgrund einer falschen Jahreszahl im 1. Absatz korrigiert werden. Die Korrektur ist fett hervorgehoben. / Ausbauarbeiten und Rohbauarbeiten verteuern sich deutlich mit +5,1 % und +4,9 %

Pressemitteilung Nr. 241 vom 10. Juli 2026

WIESBADEN – Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind im Mai 2026 gegenüber Mai 2025 um 5,0 % gestiegen. Im Februar 2026, dem vorherigen Berichtsmonat der Statistik, hatte der Preisanstieg im Vorjahresvergleich 3,3 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erhöhten sich die Baupreise im Mai 2026 gegenüber Februar 2026 um 2,4 %. Alle Preisangaben beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Mehrwertsteuer.

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Rohbau: Preise für Betonarbeiten steigen etwas weniger stark als Preise für Mauerarbeiten

Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von Mai 2025 bis Mai 2026 um 4,9 %. Den größten Anteil an den Rohbauarbeiten und auch am Gesamtindex für den Neubau von Wohngebäuden haben Betonarbeiten und Mauerarbeiten. Während die Preise für Betonarbeiten im Vorjahresvergleich um 3,6 % zunahmen, erhöhten sich die Preise für Mauerarbeiten um 3,8 %. Dachdeckungsarbeiten sowie Zimmer- und Holzbauarbeiten waren im Mai 2026 jeweils um 7,3 % teurer als im Mai 2025. Die Preise für Erdarbeiten stiegen im gleichen Zeitraum um 5,4 %.

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Ausbau: Preisanstieg bei Heiz- und Wassererwärmungsanlagen

Die Preise für Ausbauarbeiten lagen im Mai 2026 um 5,1 % über denen des Vorjahresmonats. Hierbei erhöhten sich die Preise für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen (darunter zum Beispiel Wärmepumpen) um 5,0 %. Diese haben unter den Ausbauarbeiten neben Metallbauarbeiten den größten Anteil am Baupreisindex für Wohngebäude. Für Metallbauarbeiten stiegen die Preise um 4,4 %. Bei Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnischen Anlagen – darunter fallen zum Beispiel Elektro-Warmwasserbereiter und Kommunikationsanlagen – nahmen die Preise um 6,4 % zu, bei Wärmedämm-Verbundsystemen um 5,0 %.

Neben den Baupreisen werden auch die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) erhoben. Diese lagen im Mai 2026 um 5,6 % über denen des Vorjahresmonats. 

Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen zwischen Mai 2025 und Mai 2026 um 5,2 % und für gewerbliche Betriebsgebäude um 5,0 %. Im Straßenbau erhöhten sich die Preise im Mai 2026 gegenüber Mai 2025 ebenfalls deutlich um 6,2 %.

Weitere Informationen:

Tabellen zur Statistik der Bauleistungspreise bietet die Themenseite "Bau- und Immobilienpreisindex" im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes. Detaillierte Ergebnisse und lange Zeitreihen zu den Baupreisindizes sind über die Datenbank GENESIS-Online (Tabellen 61261-0001 bis 61261-0012) abrufbar.

Die Ergebnisse der Preisindizes für Bauleistungen sind auch im "Dashboard Konjunktur“ (www.dashboard-konjunktur.de) verfügbar. In diesem Datenportal bündelt das Statistische Bundesamt hochfrequente Indikatoren der amtlichen Statistik und weiterer Datenanbieter zu den Themenbereichen Wirtschaft und Finanzen sowie Arbeitsmarkt, Bauen und Energie.

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